Glücksburg: Qualifikation zur 2. Segelbundesliga

Das Abenteuer begann am Mittwoch mit einer Anreise von ca. 660 km an die Flensburger Förde. Leider konnte das Team des Segelclub Eich nur zur viert anreisen, da der geplanter Steuermann Thomas Schlick aus geschäftlichen Gründen absagen musste.

Ausrichter der Veranstaltung waren die Hanseatische Yachtschule Glücksburg (DHH) und der Flensburger Segelclub und so buchten wir ein 4 Bett Zimmer in der DHH um möglichst nah am Regattageschehen zu sein.

Training und kein guter Regatta-Start für das Team des SCE

Am Donnerstag stand dem Team ein einstündiger Trainingsslot zu und es wurde erstmals in dieser neuen Besetzung die wichtigsten Manöver geübt. Der Schwerpunkt lag auf dem Setzen und Bergen des Gennakers. Der Wind blies mit WS 4 ordentlich und so konnte man schon erahnen wie schnell die Raumschotkurse bei der Regatta abgesegelt werden.

Ab Freitag Nachmittag begannen die ersten Läufe. Die Wettfahrten dauern nur ca. 15 min, so dass jeder Fehler oder schlechter Start kaum mehr gut zu machen ist. Das SCE-Team startete defensiv in den ersten zwei Wettfahrten.
Mit Platz 46 von 56 wurde der erste Tag beendet.

Das Auf und Ab der Platzierungen: Zweiter, dritter, ein DNF und ein sechster Platz

Am darauf folgenden Tag wurden vier Wettfahrten ausgesegelt und am Vormittag mit zwei Wettfahrten klappten alle Manöver so gut, dass das Team einen 2. und 3. Platz ersegelte. So hatte sich der SCE auf den 31. Platz geschoben und hoffte am Nachmittag weiter an Boden zu gewinnen. Der Nachmittag war dann leider genau gegenteilig zum Vormittag. Bei den Gennakermannöver wurden Fehler begangen und es konnte sogar bei einer Wettfahrt nicht zu Ende segeln, da sich der Gennaker am Vorstag „verknotet“ hatte. Jetzt zeigte sich doch, dass die kurzen Trainingseinheiten keine konstante Leistung zu lies. So wurde die gute Platzierung mit einem DNF und 6. Platz wieder „verspielt“.

Sauber gesegelter Abschluss der Regatta

Am Sonntag stand die letzte Wettfahrt an und Ziel war es diesmal alle Manöver sauber zu segeln. Alle Manöver klappten wieder. Zweitrangig war diesmal der 6. Platz einige Sekunden nach Durchlauf des Fünft-Platzierten.

Fazit

Diese Form des Regattasegeln mit vier Seglern auf einem Boot hat allen Beteiligten trotz der geringen Trainingsmöglichkeiten sehr viel Spaß gemacht. Ein weiteres Highlight sind die Raumschotkurse unter Gennacker bei Windstärken 3-4.
Gewöhnen muss man sich an die kurzen Wettfahrten. Es gibt keine Zeit zum Ausruhen und jeder Fehler wird noch härter in der Platzierung bestraft als bei den üblichen Regatten.

Und auch der abendliche Spaß kam dank der berühmt-berüchtigten NAVI-Bar des DHH und des Clubhauses des Flensburger Segelclubs nicht zu kurz.
So konnte das Team auch gebührend den Geburtstag von Tim Steinhaus vor Ort feiern.

Ausblick

Nächstes Jahr wird für Interessenten wieder ein Einstiegstraining angeboten. Dieses findet voraussichtlich in den Niederlanden statt. Infos erfolgen sobald wie möglich.


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