Opti Vereinsmeisterschaft

So eine Vereinsmeisterschaft ist schon richtig cool und es hat irre viel Spaß gemacht dabei zu sein! Für viele von uns, auch für mich, war es die allererste Opti-Regatta an der wir teilnahmen. Deswegen spürte man im Vorfeld die Aufregung und Spannung mit der wir unsere Boote aufbauten und uns bereit machten. Wie wird es sein eine Regatta zu segeln? Wird alles klappen? Und wer wird von uns gewinnen? Zum Glück hat uns Dennis Baumgart, unser Trainer, vor dem Start bei der Steuermannsbesprechung noch einmal alles ganz genau erklärt. Wie der Start abläuft, welche Fahne wann gehisst wird und welchen Kurs wir fahren sollen, wie viele Runden zu fahren sind und auf welche Regeln wir achten sollen. Dann konnte es endlich losgehen. Nach dem Einslipen der Optis hielten wir uns für die erste Wettfahrt bereit. Wir hatten guten Wind und waren ordentlich mit unseren Optis beschäftigt. Leider kenterte Maja Kraft mit ihrem Opti noch vor dem Start, doch Johannes unser Betreuer half ihr sofort aus dem Wasser. Wir anderen kämpften derweil um eine gute Startposition. Noch 4 min, noch 1 min, und dann ging‘s los. Laurenz Michalek startete souverän aber auch Finn Elias Junghans und ich, Wanja Marlin Bokowski, kamen gut los. Gefolgt von Darina Judnik, Noel Günter, Vanja Fuchs, Malte Gundlach und Thierry Günter. Mein Bruder Finn Bennet Bokowski war aufgrund von Bauchschmerzen leider an Land geblieben.

Als wir uns zur zweiten Wettfahrt bereithielten, waren wir alle bereits ein wenig besser vorbereitet. Wir wussten nun was auf uns zukam, dachten wir zumindest…. Denn keiner hat damit gerechnet, dass gleich ein Frachtschiff in den Eicher See einfahren wird!! Aber ein kurzes Hupen rüttelte uns mitten in der zweiten Runde wach. Kurzzeitig waren wir alle sehr aufgeregt: So ein großer Kahn, der direkt auf uns zu hielt!! Und er schien gar nicht anzuhalten. Unsere Betreuer aber behielten die Übersicht. Sie gaben souverän das Kommando: „Raus aus dem Fahrwasser! Abfallen zur Raumtonne!“ Manchen kam das Schlauchboot zu Hilfe, um sie aus der Gefahrenzone zu holen. Zum Glück ist nichts passiert. Schade aber um meinen sehr guten Start, den ich hingelegt hatte…. Nach dem Passieren des Frachters und nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, wurde die zweite Wettfahrt noch einmal gestartet.
Am Samstagabend nach den ersten beiden Wettfahrten waren wir alle in gelöster Stimmung. Wie gesagt: So eine Regatta macht echt Spaß und nun war ja all die Aufregung erstmal vorbei und wir hatten uns jede Menge zu erzählen…Es war nur noch Spiel, Spaß und Grillen angesagt. Als es Dunkel war, hatten wir viel Spaß mit Leuchtstäben, die unsere Jugendwärtin Gabi Reiff für uns besorgt hatte. Wir bauten Bälle, Hüte, Kugeln, Optizeichen und anderes…. Vielen Dank Gabi! Du bist spitze!

Am Sonntag zur dritten Wettfahrt hatten wir nach einer ruhigen Nacht und einem guten und leckeren Frühstück in der Sonne ganz anderen Wind. Der Wind war viel, viel schwächer. Na klar gingen Maja Kraft und Finn Bennet Bokowski, mein Bruder, nun auch mit an den Start. Thierry aber war leider verhindert. Die dritte Wettfahrt war für uns alle viel einfacher mit dem leichteren Wind.
Bei der Siegerehrung konnten wir wieder etwas lernen: Dreimal 6. sein, heißt noch lange nicht auch auf den 6. Platz zu kommen…und wer Vereinsmeister wird muss Spaß am Schwimmen haben :o). und wer dritte wird, muss schreiben...das nächste Mal werde ich am besten zweite!!!
Herzlichen Glückwünsch an uns alle zu unserer Super Opti-Vereinsmeisterschaft, aber besonders an Laurenz Michalek, der souverän den ersten Platz ersegelte und damit erster Vereinsmeister nach dem Clubhausbrand ist.
Danke an alle.

Eure Wanja Marlin Bokowski