Pfingstlager in Eich

Bereits Freitag reisten die Trainer an, deren Anreise dauerte ja auch entsprechend lange: aus Krakau, Hamburg, Cuxhaven, Berlin, Koblenz, Frankfurt, Hochheim und Bobenheim-Roxheim kamen sie, um in Eich das Training zu halten. Beim gemeinsamen Abendessen wurde die Taktik und Vorgehensweise für die nächsten Tage besprochen.

Parallel dazu wurden die Vorbereitungen durch unsere Damen bei der Verpflegung abgeschlossen. Es sollten ja unter anderem 30 Kg Nudeln, 180 Steaks, 30 Bratwürste, 350 Liter Getränke, 50 Spieße, 25 Kg Fleischkäse, 320 Brötchen, 50 Baguettes und, und… verarbeitet werden.

Dann kam der Samstag, die Teilnehmer reisten an, bauten die Zelte und ihre 78 Boote auf. Die Begleitboote wurden gewässert, die Begrüßung vorgenommen. Nachdem die Eltern verabschiedet wurden, konnte das Mittagessen (Chili con Carne und Alternativen für Vegetarier und Veganer) eingenommen werden. Aber es kam statt der angesagten Unwetter, die sich zunächst um Frankfurt, später um Worms kümmerten, nur ein kräftiger Schauer von einer halben Stunde. In dieser Zeit fand im Zelt die Gruppeneinteilung und Ausgabe der traditionellen T-Shirts (diesmal in Bordeauxrot) statt.

Jetzt ging es auch schon aufs Wasser. Drei Stunden wurde fleißig trainiert (mit einer Kuchenpause auf dem Wasser), bevor es wieder an Land ging.

Der Abend war leider verregnet, was aber den Teilnehmern nach dem Abendessen (Fleischkäsebrötchen und Salate) wenig ausmachte. Tischtennis funktioniert eben auch im Regen. Irgendwann ging es dann in die Schlafsäcke und das Prasseln des Regens auf den Zelten wirkte schnell einschläfernd.

Sonntagmorgen: Frühsport, Frühstück und bis zum Mittagessen aufs Wasser. Bei schönem Wind konnten sowohl die kleinsten im Opti als auch die größeren im 420er unter Spi Manöver trainieren. Das optimale Anfahren von Tonnen, das schnelle Wenden und Halsen und vieles Andere stand auf den Trainingsplänen. Mittags wurde nur zur Essensausgabe (Nudeln mit Tomatensoße) unterbrochen, bevor das Training auf dem Wasser fortgesetzt wurde.

Am Abend dann Grillbuffet, Lagerfeuer und Stockbrot. So ließen es sich die Kinder und Jugendlichen gut gehen. Als die Dunkelheit hereinbrach, wurden aus Knickstäben die tollsten Gebilde gebaut, die dann immer wieder durch die Luft flogen. Irgendwann erschall dann der Ruf: „Zähneputzen“ und in Sekundenschnelle war der Platz, auf dem eben noch das Leben pulsierte, geräumt und es bildeten sich lange Schlangen in den Waschräumen.

Montags: Frühsport (Nichtteilnehmer machten lieber Liegestützen), danach stand nach dem Frühstücksbuffet die Abschlussregatta an. Jeder wollte gerne zeigen, was er gelernt hat. Aber der Wind spielte nicht mit. Leider gab es weniger als 1 Bft, so dass an Segeln mit so vielen Booten nicht zu denken war. Die Idee der Trainer, jeden Opti mit drei Seglern (zwei Jüngeren und einem Älteren) zu besetzen und eine Ruderregatta auszurichten, kam bombastisch an. Unter lautem Gejohle wurde hart gefightet und um den Sieg gekämpft.

Danach begann das große Aufräumen und einpacken. Zwischendrin eine Stärkung durch Gulasch mit Spätzle und Salat. Um kurz vor drei die Verabschiedung. Alle Fundsachen wurden zusammengetragen und an ihre Besitzer verteilt. Lediglich ein paar Segelhandschuhe, ein Handtuch und eine Neoprenjacke wollte niemand wieder mitnehmen. Nach ein paar Abschlussreden (Heribert Hansen (Vorstand des SCE), Wolfgang Wagner (Präsident des Rheinlandpfälzischen Seglerverbandes), Marcel Michalek (Obmann des DODV), begann das große Abschiednehmen… aber nur bis zur nächsten Regatta:
Für die Laser am 10./11.06. in Eich (AWN Cup)
Für die Optis am 24./25.06. in Eich (Eicher Ente und Eicher Opti Pokal)

Den Teilnehmern sei an dieser Stelle herzlichst gedankt für den Spaß, den sie hatten, für das Lächeln in ihren Gesichtern, für die gegenseitige Hilfe (segeln ist immer Zusammenhalt und Teamarbeit), dafür dass es nie Streit gab (unglaublich 😊) und und …

Ein Dank an alle Trainer (Vivi, Maren, Viki, Jan, Alex, Dennis, Johannes, Julianne), Motorbootfahrer, Helfer beim Einkauf und in der Küche, den Frühaufstehern fürs Frühstück, beim Haus- und Grundstückswart, bei den befreundeten Vereinen für die Zurverfügungstellung von Material, den Betreuern, den Stegdiensten, denen, die immer alle Fragen beantworteten, den Aufräumern und allen anderen guten Geistern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre und ….. unserer Gabi 😊

Ein Augenzeuge